So zeigen eine Reihe baulicher Elemente wie Türen, Fenster und Deckenkonstruktion, daß es sich um eine Hofanlage des 18. Jh. handelt.
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Der Keller unter dem Haupthaus mit seinem mächtigen Tonnengewölbe aus unbehauenem Grauwacke in Lehm verlegt und mit Lehm verputzt und einer mittleren Deckenhöhe von 3,30m ließ sowohl die Nutzung als Weinkeller und Lagerraum für verschiedene Lebensmittel zu. Der gestampfte Lehmboden garantiert Sommer wie Winter eine gleichmäßige Temperatur und Feuchtigkeit, der ideale Lagerraum für die Spezialitäten der Vinothek.
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Im Laufe der Jahrhunderte sind insbesondere die Dörfer der unteren Ahrregion, die naturgemäß eine enge Anbindung an das Rheintal haben, von Kriegswirren betroffen und mehrfach in Flammen aufgegangen. Noch 1690 wurde auch Bodendorf durch französische Soldaten eingeäschert. Aber immer wieder wurden die Häuser neu aufgebaut und an der vielhundertjährigen Tradition festgehalten.
Beim Schefferhof handelt es sich um einen nicht seltenen, mitteldeutschen oder fränkischen Haustyp dem sogenannten Traufenhaus. Dies steht mit seiner Achse parallel zur Straße. Die Einfahrt liegt neben dem Haus der Eingang zum Wohnhaus war ursprünglich hofwärts. Zwischen Wohnhaus und Scheune stellen Stallungen im Erdgeschoß und Gesinderäume im 1.Stock die Verbindung her. Die den Stallungen gegenüberliegende Seite ist durch eine 2m hohe Bruchstein-mauer abgeschlossen. An diese Mauer grenzt heute das Nachbargebäude. Auf diese Weise entstand ein ruhiger, idyllischer Innenhof.
Da Franziskus Scheffer als Besitzer vor 1760 im Urkataster festgehalten ist wurde vom heutigen Besitze die Hofanlage Schefferhof genannt.